Begleitet mich

auf dem

letzten Bericht

einer

fantastischen Reise!!!

 Stavanger ist eine quirlige Stadt der Kontraste.

Alte Geschichte, junge Kneipen

und quietschbunte Häuser.

Das alte Stavanger begeistert uns

mit liebevoll restaurierten weißen Holzhäusern

aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Die Landschaft Nord-Jærens

ist durch die Schlacht am Hafrsfjord bekannt geworden.

In Gedenken an dieses Ereignis

wurden drei überdimensionale Schwerter

bei Madla am Nordostufer des Fjords errichtet.

Die nächste Etappe geht zum großartigen Lysefjord,

wo wir erneut ein Boot mieten

und zum spektakulären Preikestolen,

dem " Predigtstuhl " fahren.

Über 600 m ragt der mächtige Felsen über dem Fjord.

 

 

 

 

 

 

Vom Winde verweht !!!

 

 

 

 

 

 

 Wieder an der Westküste

machen wir Halt

am Obrestad Leuchtturm

und am Alten Friedhof Varhaug,

wunderschön am Meer gelegen.

Wir biegen ab ins Landesinnere und treffen

nahe Hauge i Dalane auf einen sogenannten Ruggestein.

Der fast 80 Tonnen schwere Stein

lässt sich nach einigen Ruckeln bewegen,

da der imposante Felsbrocken

nur auf wenigen Quadratzentimetern

auf dem Boden aufliegt.

Ein Stück weiter am Jøsingfjord

liegen die Helleren-Häuser.

Die winzigen Hütten aus dem 19. Jh.

stehen unter einem gigantischen Felsvorsprung.

Und abermals geht's ans Meer,

diesmal zum Kap Lindesnes.

Norwegens ältestes Leuchtfeuer,

der rot-weiße Leuchtturm von 1655,

markiert den südlichsten Punkt

des norwegischen Festlands.

Eine Kuriosität finden wir in Spangereid.

Hier gibt es ein Unterwasser-Restaurant,

das " Under ".

Leider geschlossen!!!

Wir ziehen weiter entlang der Südküste

nach Mandal,

besuchen die mit fast 1.300 Sitzplätzen

größte Holzkirche des Landes

und so hübsche Orte wie Lillesand.

 

 

 

 

 

 

 

Tvedestrand

hat das schmalste Haus

in Norwegen

zu bieten.

Auch Risør

 und Kragerø sind bezaubernde Küstenstädtchen.

In Sandefjord

liegt das Walfangschiff " Soutern Actor ",

ein wasserumtostes Walfangmonument

und die Bryggekapellet,

Europas einzige schwimmende Kapelle.

Jetzt bringt uns das Navi ans Ende der Welt,

nach Verdens Ende!!!

In Tjøme präsentiert sich ein sagenhaftes Kap

mit einem originellen Wippfeuer,

das zum Erkunden der urtümlichen Schärenwelt einlädt.

Hier sind wir in einer Sackgasse gelandet

und müssen 35 km zurückfahren,

um in Tønsberg,

den 63 m hohen Schlossberg mit Burgresten

und den Turm Slottsfjelltårnet

bewundern zu können.

Ein ganz besonderes Highlight erwartet uns in Heddal. Die faszinierende Stabkirche

ist mit stolzen 26 Metern die größte des Landes

und wird auch

als " gotische Kathedrale in Holz " bezeichnet.

In Kongsberg statten wir der

von außen sehr massig und streng

erscheinenden Kirche einen Besuch ab,

die jedoch im Innern ihre ganze Pracht entfaltet. 

Nun ist es Zeit für die Hauptstadt Oslo.

Überragt wird sie von der weltberühmten

Holmenkollen-Skisprungschanze.

Oslo ist königliche Residenz,

zugleich aber auch eine junge und lebendige Stadt.

Schöner Abschluss

einer ausführlichen Stadtbesichtigung!!!

Am nächsten Tag schleppt mich das Navi

dann noch in zwei außergewöhnliche Museen.

 

 

Das erste ist das Fram Museum.

Das Polarschiff Fram wurde 1892 erbaut

und ist im Originalzustand erhalten.

Das 39 m lange und 11 m breite Schiff

war seinerzeit eine Neuentwicklung,

deren Besonderheit darin bestand,

dass der eiförmig gewölbte Bauch des Schiffes

vom Druck des Eises nicht zerdrückt,

sondern emporgehoben wurde.

 

Ersten Gebrauch von der Fram machte

der Forscher Fridtjof Nansen

und versuchte 1893 den Nordpol zu erreichen.

 

Roald Amundsen reiste mit der Fram gen Süden

und erreichte als erster Mensch am 15.12.1911 den Südpol.

Das zweite Museum ist das Kon Tiki Museum

und dem Norweger Thor Heyerdahl gewidmet.

 

Mit dem Balsafloß Kon Tiki

überquerte er 1947 in 101 Tagen den Südpazifik.

Mit dem Papyrusboot Ra II

gelang ihm 1970 in 57 Tagen die Atlantiküberquerung,

nachdem ein Jahr zuvor

der Versuch mit der Ra I scheiterte.

Ich muss zugeben, dass ich von beiden Museen

mega geflasht bin!!!

Nach fast drei Monaten

verlassen wir das einzigartige Norwegen

und buchen eine Kabine auf der Fähre

von Oslo nach Kopenhagen.

 

Vor allem Nordnorwegen

hat es uns

mit seiner atemberaubenden Natur

ganz besonders angetan.

Finally some Impressions!!!

 

Auf dem Heimweg durch Deutschland

legen wir noch ein paar Stops ein:

 

 

 

 

Kleine Wanderung

in der

Bordelumer Heide.

Besichtigung von Husum

mit leckerem norddeutschem Ausklang!

Wir bummeln durch die tolle Altstadt von Bremen,

durch die Universitätsstadt Marburg an der Lahn,

ebenfalls mit einem prächtigen Zentrum,

bevor wir noch durch die beiden wunderbaren Städte

Limburg an der Lahn

und das benachbarte Runkel schlendern.

Hier existiert sogar ein Bauernhof

mit unterschiedlichen Hühnerrassen,

auf dem wir

verschiedenfarbige Eier einkaufen können.

Außerdem treffen wir auf dem Rückweg liebe Freunde,

die wir in Südamerika kennengelernt haben

und Elanis Papa P.J. mit seiner Familie.

Nach fast sieben Monaten geht

eine sensationelle Reise zu Ende.

 

 

 

 

Tschüss,

man sieht sich beim

nächsten Mal !!!

Gefahrene Strecke

- 15.883 Kilometer -